Klunderburg

Die Emder Klunderburg wurde 1552 von Tido zu Inn- und Kniphausen und seiner Gemahlin Eva von Rennenberg neu errichtet. Schon zwölf Jahre später mieteten die englischen Tuchhändler, die sogenannten „Merchant Adventurers“, die Burg an, um in den Räumlichkeiten des damals sehr repräsentativen Renaissancegebäudes Handel zu treiben. Zu Beginn des Jahres 1578 fanden hier die ersten Sitzungen des von der reformierten Gemeinde anberaumten Religionsgespräches mit den flämischen Mennoniten statt. Die Verhandlungen sollten immerhin mehr als drei Monate anhalten und wurden aufgrund der großen Beteiligung seitens der Emder Bevölkerung in die Gasthauskirche verlegt.